Was ich im Garten baue
- Gartenhäuser – individuell gebaut oder als Bausatz fachgerecht aufgestellt.
- Geräteschuppen und Unterstände – für Werkzeug, Fahrräder oder Mülltonnen.
- Carports – frei stehend oder als Anbau ans Haus.
- Terrassendächer – Unterkonstruktion und Eindeckung.
- Holzlager-Dächer – Wetterschutz fürs Brennholz, an den Bestand angepasst.
- Unterkonstruktionen im Garten – zum Beispiel ein Regendach über dem Gemüsebeet.
Der Unterbau entscheidet alles
Bei fast jedem Gartenhaus, das nach ein paar Jahren Ärger macht, liegt die Ursache unten: Das Haus steht schief, die Tür klemmt, die unterste Bohle ist weich. Fast immer, weil der Unterbau zu knapp bemessen war oder das Holz dauerhaft im Nassen stand.
Deshalb fange ich immer dort an:
- Untergrund prüfen – gewachsener Boden, Aufschüttung oder vorhandene Platte? Danach richtet sich alles Weitere.
- Fundament wählen – Punktfundamente, verdichtete Platten mit Lagerhölzern, Streifenfundamente oder eine durchgehende Platte, je nach Größe und Nutzung.
- Ausrichten – waagerecht und im Winkel, bevor das erste Wandelement steht.
- Luft unter dem Holz – kein direkter Erdkontakt, damit Feuchtigkeit wieder wegtrocknen kann.
Bausatz gekauft? Gern.
Sie müssen nichts bei mir bestellen. Viele Kundinnen und Kunden kaufen ihr Gartenhaus im Baumarkt oder online und lassen es von mir aufbauen. Das ist oft die wirtschaftlichste Variante – und Sie bekommen trotzdem einen sauberen Unterbau, ein dichtes Dach und eine Tür, die schließt.
Konstruktiver Holzschutz statt Anstrich-Hoffnung
Ein Anstrich hält ein paar Jahre. Was ein Bauteil im Außenbereich wirklich alt werden lässt, ist die Konstruktion – also die Frage, ob Wasser ablaufen kann oder stehen bleibt. Darauf achte ich bei jedem Projekt:
- Ausreichender Dachüberstand, damit die Verkleidung nicht dauernd Schlagregen abbekommt.
- Kein Erdkontakt bei tragenden Hölzern – Pfostenträger statt einbetonierter Balken.
- Hirnholz abgedeckt oder abgeschrägt, damit es sich nicht vollsaugt.
- Hinterlüftete Verkleidung, wo es die Konstruktion zulässt.
- Verbindungsmittel passend zum Einsatzort, damit nichts rostet und Streifen zieht.
Für tragende Teile verwende ich in der Regel Konstruktionsvollholz oder kesseldruckimprägniertes Nadelholz – welches genau, hängt von der Einbausituation ab und steht im Angebot.
Genehmigung – kurz vorher klären
Ob Ihr Vorhaben genehmigungsfrei ist, richtet sich nach der Hessischen Bauordnung und danach, wo genau gebaut wird. Kleinere Gartenhäuser ohne Aufenthaltsraum, Toilette oder Feuerstätte sind im Innenbereich häufig verfahrensfrei – für Grundstücksgrenzen, den Außenbereich und Carports gelten jedoch eigene Regeln, und örtliche Bebauungspläne können zusätzliche Vorgaben machen.
Mein Rat: Klären Sie das vor der Bestellung mit dem Bauamt Ihrer Gemeinde. Ich sage Ihnen gerne, welche Maße und Angaben Sie dafür brauchen – eine rechtsverbindliche Auskunft kann aber nur die Behörde geben.
Was den Preis bestimmt
| Faktor | Warum es den Aufwand ändert |
|---|---|
| Größe und Konstruktion | Ein 6 m² Geräteschuppen und ein Doppelcarport sind zwei verschiedene Baustellen. |
| Fundamentart | Punktfundamente sind deutlich günstiger als eine durchgehende Betonplatte. |
| Untergrund | Hanglage, Aufschüttung oder Wurzelwerk bedeuten mehr Erd- und Ausgleichsarbeit. |
| Bausatz oder Eigenbau | Eine reine Bausatz-Montage ist planbarer und damit günstiger als eine individuelle Konstruktion. |
| Dacheindeckung | Bitumenschindeln, Trapezblech, Ziegel oder Gründach unterscheiden sich in Material und Aufwand. |
| Zufahrt | Muss das Material 40 Meter durch den Garten getragen werden, kostet das Zeit. |
Sie bekommen ein schriftliches Festpreisangebot mit Einzelpositionen – inklusive Angabe, was Sie stellen und was ich beschaffe.
Wo ich baue
In Eltville am Rhein und im gesamten Rheingau – Erbach, Hattenheim, Kiedrich, Rauenthal, Martinsthal, Walluf, Oestrich-Winkel, Hallgarten, Geisenheim, Johannisberg und Rüdesheim – sowie in Wiesbaden und Mainz.
Häufige Fragen zu Gartenhaus & Carport
Brauche ich für ein Gartenhaus eine Baugenehmigung?
Das richtet sich nach der Hessischen Bauordnung und danach, wo genau gebaut wird. Kleinere Gartenhäuser ohne Aufenthaltsraum, Toilette oder Feuerstätte sind im Innenbereich häufig verfahrensfrei, für Grundstücksgrenzen, Außenbereich und Carports gelten aber eigene Regeln. Klären Sie das vor der Bestellung kurz mit dem Bauamt Ihrer Gemeinde – ich sage Ihnen gern, welche Maße und Angaben Sie dafür brauchen. Eine rechtsverbindliche Auskunft kann nur die Behörde geben.
Bauen Sie auch einen gekauften Bausatz auf?
Ja, das ist einer der häufigsten Aufträge. Sie kaufen das Gartenhaus, ich baue es fachgerecht auf – inklusive Fundament oder Unterkonstruktion, sauberer Ausrichtung, Dacheindeckung und Türeinbau. Gerade bei Bausätzen entscheidet der Unterbau darüber, ob das Haus in fünf Jahren noch gerade steht und die Tür noch schließt.
Welches Fundament braucht ein Gartenhaus?
Das hängt von Größe, Untergrund und Nutzung ab. Für kleine Häuser reichen oft Punktfundamente oder verdichtete Gehwegplatten mit einer Lagerholz-Unterkonstruktion. Größere Häuser oder solche mit schwerer Nutzung bekommen eine durchgehende Platte oder Streifenfundamente. Wichtig ist in jedem Fall, dass das Holz nicht dauerhaft im Nassen steht und Luft darunter zirkulieren kann.
Wie lange dauert der Aufbau?
Ein Standard-Gartenhaus als Bausatz steht meist in ein bis zwei Tagen, plus die Zeit für den Unterbau. Ein individuell gebautes Gartenhaus, ein Carport oder ein Terrassendach dauert je nach Größe entsprechend länger. Den konkreten Zeitrahmen nenne ich Ihnen im Angebot.
Welches Holz verwenden Sie im Außenbereich?
Für tragende Teile im Außenbereich in der Regel Konstruktionsvollholz oder kesseldruckimprägniertes Nadelholz, je nach Einbausituation. Entscheidender als die Holzart ist der konstruktive Holzschutz: ausreichender Dachüberstand, kein direkter Erdkontakt und Details, an denen Wasser ablaufen kann statt stehen zu bleiben. Das ist der Unterschied zwischen zehn und dreißig Jahren Standzeit.
Bauen Sie auch Terrassendächer und Holzlager?
Ja. Terrassenüberdachungen, Anbau-Dächer für Brennholz, Unterstände und Unterkonstruktionen im Garten – etwa ein Regendach über einem Gemüsebeet – gehören genauso dazu. Zwei solche Projekte finden Sie in meiner Projektübersicht.
Platz im Garten, aber noch kein Plan?
Schicken Sie mir ein Foto und die ungefähren Maße – ich sage Ihnen ehrlich, was sinnvoll ist.